Dezentralisierung

Ergebnisse des Workshops Biokraftstoffe

Aktionscamp InfowagenIm Rahmen des Aktionscamps “B87n - Mach dich vom Acker” gegen weiteren Straßenausbau in der Parthenaue und anderswo durfte ich zusammen mit allen Interessierten über die Frage diskutieren, ob Biokraftstoffe in ihren verschiedenen Ausprägungen eine Alternative für den Aufbau zukunftsfähiger, nachhaltiger Verkehrskonzepte darstellen können. Als Input stellte ich dazu die wichtigsten Produkte und Technologien (Biodiesel, Ethanol, Biomethan, FT-Diesel) sowie einige wichtige Begriffe und Kennzahlen vor. Im Anschluss entwickelte sich eine rege Diskussion unter den Beteiligten. weiterlesen »

Aktionscamp gegen Straßenbau

PlakatIn meinem Wohnort in Sehlis bei Taucha findet vom 4.7. bis zum 8.7.2013 ein Aktionscamp gegen den Ausbau der Bundesstraße 87 durch das Naturschutzgebiet “Parthenaue” statt. Neben diesem recht konkreten Ziel werden der Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der Stopp für weitere Flächenversiegelung sowie der Erhalt der letzten unzerschnittenenen Naturflächen um Leipzig als Forderungen formuliert. Ich unterstütze diese Ziele, weil ich finde, dass der motorisierte Individualverkehr im heutigen Ausmaß nicht zukunftsfähig ist und die nötigen Energien und Mittel für den Straßenbau besser in andere Vorhaben wie den Ausbau alternativer Verkehrskonzepte, den Aufbau regionaler Wirtschaftsstrukturen sowie Bildungsarbeit investiert werden sollten. weiterlesen »

Kraft-Wärme-Kopplung in Wohngebäuden

Verfügbare Geräte: In Ein- und Mehrfamilienhäusern liegt der durchschnittliche Strombedarf (Tages-Grundlast) bei 0,3 bis hin zu einigen Kilowatt, je nach Bewohneranzahl und Stromverbrauchern. Bei der KWK-Geräteklasse, die diesen Leistungsbedarf decken kann, spricht man oft „Nano- BHKW, Mikro-BHKW oder Mini-BHKW“. Klar definierte Leistungsgrenzen zwischen diesen Geräteklassen existieren dabei nicht und variieren je nach Literaturquelle. Im genannten Leistungsbereich existieren verschiedene Herangehensweisen für die technische Umsetzung: Verbrennungsmotor (Gasmotor), Stirlingmotor oder Brennstoffzelle. Alle diese Herangehensweisen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkungsgrade.  Die Investitionskosten der verfügbaren Geräte liegen zwischen 20.000 und 30.000 EUR (etwas höher bei der Brennstoffzelle). Hierbei ist zu beachten, dass es sich dabei um Listenpreise mit einem pauschalen Zuschlag für Anlieferung, Montage usw. handelt. weiterlesen »

Tolle Internetseite für solare Selbstbau-Projekte

Auf der (englischsprachigen) Seite http://www.builditsolar.com/ finden sich unzählige Projekt für alle Bastler und Heimwerker, um Sonnenenergie zu nutzen. Das Spektrum reicht von Energie- und Wassersparkonzepten über Photovoltaik, Solarthermie, Kocher und Kinderspielzeuge. Ein Besuch lohnt in jedem Fall.

Mikro-Wasserkraftwerk im Probelauf

Im April startet das Mikro-Wasserkraftwerk der Firma “Smart Hydro Power” aus Deutschland seinen Praxis-Probelauf in Bayern. Bei der Maschine handelt es sich um eine Laufwasserturbine mit 5 Kilowatt Nennleistung. Sie arbeitet in Flüssen mit mindestens 1.8 Meter Tiefe, 2.0 Meter Breite und 1.0 Meter pro Sekunde Fließgeschwindigkeit.  weiterlesen »

Kombikraftwerke zur vollständigen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien

Um den zeitlich schwankenden Strombedarf aus erneuerbaren Energien zu decken, ist es notwendig, verschiedene Kraftwerke auf Basis von Wind, Wasser, Sonne und Biomasse zusammenzuschalten. Das Ergebnis wird als Kombikraftwerk bezeichnet. weiterlesen »

Nachhaltige Palmölerzeugung in kleinbäuerlichen Strukturen

Der Rohstoff Palmöl, gepresst aus den Früchten der Ölpalme, steckt aufgrund seiner besonderen Eigenschaften – so schmilzt das Öl etwa bei Körpertemperatur, was das „auf der Zunge zergehen“ von Schokolade verursacht - in zahlreichen Nahrungsmitteln und Kosmetikartikeln. Daneben wird Palmöl zunehmend als Energieträger im stationären und mobilen Sektor weltweit eingesetzt. weiterlesen »

Hohe Akzeptanz erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene

Im Rahmen des 2. Kongresses “100% Erneuerbare-Energie-Regionen – Umsetzungsstrategien für Kommunen und Landkreise“ in Kassel wurden 750 Teilnehmer befragt, 229 davon - kommunale Entscheider aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. 72 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 eine vollständige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien realistisch ist. Für den Bereich Wärme sind dies immer noch 46 Prozent, im Verkehrssektor 21 Prozent. weiterlesen »

Grundsätze zur energetischen Biomassenutzung

Es gibt eine Reihe von Anforderungen an die regenerative Bereitstellung von Strom und Wärme, die nur über die energetische Nutzung von Biomasse erfüllt werden können. Deshalb ist diese energetische Nutzung zukünftig unumgänglich. Bedingt durch diese Nutzung können aber ebenfalls zahlreiche Probleme entstehen oder verstärkt werden. Aus den beschriebenen Merkmalen und Risiken lassen sich Grundsätze ableiten, wann eine energetische Biomassenutzung sinnvoll ist und welche Gefahren dabei im Auge behalten werden müssen. weiterlesen »

Dezentral ist besser

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat in einer Studie die an sich naheliegende These wissenschaftlich untermauert, dass 

Der flächendeckende und dezentrale Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland für Kommunen umso profitabler ist, je mehr Anlagen, Betreibergesellschaften, Hersteller oder Zulieferer vor Ort angesiedelt sind.”

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