Klimaschutz

2018 weitere Förderung von Solarstromspeichern

PV-Anlage auf DachDie KFW-Förderung für Solarstomspeicher wird 2018 weiter aufrecht erhalten. Wer sich eine Photovoltaik-Anlage im kleinen bzw. mittleren Leistungsbereich zulegt, erhält zur Finanzierung des Stromspeichers einen zinsgünstigen Förderkredit sowie einen Tilgungszuschuss. Mittels Stromspeicher kann der für den Eigenverbrauch genutzte Stromanteil erhöht und damit die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage verbessert werden. Das Förderprogramm läuft formal bis Ende 2018. Allerdings stehen nur begrenzte Fördermittel zur Verfügung, welche möglicherweise schon im Sommer erschöpft sein könnten. Weitergehende Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie auf den Seiten der KFW Förderbank.

Bildquelle: TR/pixelio.de

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen im Dauertest

TaschenuhrEine wesentliches Hemmnis beim Einsatz naturnaher Dämmstoffe stellt die Befürchtung dar, dass diese Stoffe Ihre Gebrauchsfähigkeit nach längerer Zeit durch Durchfeuchtung, Verrottung usw. verlieren können. Dass diese Sorge bei richtiger Anwendung unbegründet ist, hat jetzt eine Langzeituntersuchung der Handwerkskammer Münster nachgewiesen. Im dortigen Demonstrationszentrum wurden verschiedene Dämmstoffe auf unterschiedliche Art und Weise verbaut, mit Messtechnik versehen und über einen Zeitraum von 11 Jahren beobachtet. Dabei konnte eine dauerhafte Funktionsfähigkeit belegt werden. Im Anschluss an den Versuch wurden die Bauteile geöffnet, auch hier ergaben sich keinerlei Beanstandungen. weiterlesen »

Dämmen mit Naturbaustoffen

FlachsAngesichts steigender Anforderungen an den Energiebedarf von Gebäuden gewinnt die Dämmung aller Bauteile immer mehr an Bedeutung. Dabei wird ein Großteil aller umgesetzten Maßnahmen mit synthetischen Produkten (Polystyrol und andere Kunststoffschäume, Mineralwolle u. ä.) umgesetzt. In fast allen Fällen ist eine Dämmung aber auch durch den Einsatz von natürlichen bzw. naturnahen Baustoffen möglich. Dazu gehören zum Beispiel Holzfaser-Matten, Kork, Wolle, Faserpflanzen wie Hanf und Flachs, Stroh, Schilf, Zellulose, aber auch mineralische Produkte wie Blähton oder Perlite. Wurden diese Stoffe vormals oft lose bzw. weiterlesen »

Vergleich des Energiebedarfs verschiedener Wohnformen

Diagramm Energiebedarf pro Kopf

Vor einiger Zeit hörte ich im Radio einen Beitrag über den aktuellen Stand der energetischen Gebäudesanierung. Eine Grundaussage bestand darin, dass zwar der Energiebedarf im Gebäudebestand pro Quadratmeter aufgrund von steigenden Anforderungen in Neubau und Sanierung stetig sinkt, demgegenüber allerdings der Flächenbedarf pro Person steigt. Es stellt sich nun die Frage, ob sich beide Effekte aufheben, pro Person also trotz energetischer Verbesserungen die gleiche Energiemenge für Heizung usw. benötigt wird. weiterlesen »

Bewertung "Grauer Energie" bei der Sanierung

Titelblatt StudieIn einer Ökobilanzierung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung IÖW wird die bei allen Sanierungen anfallende “Graue Energie” umfassend analysiert und beziffert. Damit sind die Energiemengen gemeint, die bei der Herstellung, dem Vertrieb,der Lagerung und der Entsorgung von Dämmstoffen oder Anlagenteilen anfallen, also im Produktionsprozess enthalten sind. Es soll dabei die Frage geklärt werden, in welchem Verhältnis diese zu den durch die Sanierungen eingesparten Energiemengen stehen und ob sie die ökologische Sinnhaftigkeit von Energiesparmaßnahmen beeinflussen. weiterlesen »

Planetarische Leitplanken - im Trickfilm erklärt

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) beschäftigt schon seit einiger Zeit mit Strategien zur Umstellung unserer Wirtschaftsweise, so dass unumkehrbare Schäden an unserer Erde vermieden und langfristig unsere Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. Eine Möglichkeit ist die Definition “planetarischer Leitplanken”, die mögliche Entwicklungsbereiche vorgeben. Dieses Konzept ist im folgenden Film kurz vorgestellt:

Weitere Informationen, kostenlos bestellbare Gutachten und viel zusätzliches Material finden sich auf der Webpräsenz des WBGU.

Sommerwärme für den Winter aufheben

Sonnenwärme… wenn das gelänge, würden hohe Heizkosten endgültig der Vergangenheit angehören. Leider lässt sich Wärme aber nicht so einfach speichern wie etwa elektrische Energie. Einen guten Schritt weiter in die entsprechende Richtung weist das neue Konzept “Etank”. Die Grundidee ist dabei, keinen abgeschlossenen Behälter als “Vorratsraum” für die Wärme zu errichten, sondern das unter einem Haus befindliche Erdreich selbst als Speicher zu benutzen und mit geeigneten Installationen Wärme ein- und auszuleiten. Im  Zusammenspiel mit einer geeigneten Solaranlage lässt sich so über den Sommer genügend Wärme für die folgende Heizperiode bevorraten. Das Konzept wird derzeit in einigen Praxisfällen erprobt. weiterlesen »

Primärenergiebedarf eines Hauses

EnergieketteBei der energetischen Beurteilung von Gebäuden (Energieausweis, KfW-Effizienzhäuser u. Ä.) wird häufig der sogenannte Primärenergiebedarf als Kenngröße herangezogen. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, muss man sich zunächst etwas mit den verschiedenen Energiebegriffen beschäftigen. Als Primärenergie wird Energie „so wie sie ursprünglich vorkommt“ bezeichnet. Hier sind also natürliche Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas oder Waldholz, aber auch natürliche Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse gemeint. Über mehr oder weniger aufwändige technische Prozesse können diese in für den Verbraucher verwendbare Energieformen (Kohlebriketts, Stadtgas, Heizöl, Holzpellets bzw. weiterlesen »

Ergebnisse des Workshops Biokraftstoffe

Aktionscamp InfowagenIm Rahmen des Aktionscamps “B87n - Mach dich vom Acker” gegen weiteren Straßenausbau in der Parthenaue und anderswo durfte ich zusammen mit allen Interessierten über die Frage diskutieren, ob Biokraftstoffe in ihren verschiedenen Ausprägungen eine Alternative für den Aufbau zukunftsfähiger, nachhaltiger Verkehrskonzepte darstellen können. Als Input stellte ich dazu die wichtigsten Produkte und Technologien (Biodiesel, Ethanol, Biomethan, FT-Diesel) sowie einige wichtige Begriffe und Kennzahlen vor. Im Anschluss entwickelte sich eine rege Diskussion unter den Beteiligten. weiterlesen »

Comic zur Energiewende erscheint Ende Februar 2013

FiebermannInformationen zum Klimawandel sowie zur Umsetzung der Energiewende einmal anders aufbereitet - das ist die Idee hinter dem neuen Buch “Die Große Transformation”. Das Buch erscheint Ende Februar 2013. Der Comic basiert auf dem WBGU-Gutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. In neun Episoden thematisieren die Mitglieder des WBGU als Comic-Helden die Große Transformation zur klimaverträglichen, nachhaltigen Gesellschaft. Das Buch ist Teil eines vom BMBF geförderten Kommunikationsprojekts zur Bewertung alternativer Wissenstransferansätze für komplexe Zukunftsthemen.

Weitere Informationen zum Buch sowie einige Eindrücke vom Inhalt sind hier zu finden. Einen Eindruck gibt auch das folgende Video: weiterlesen »

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