Akzeptanz

Vortrag zur Gebäudesanierung am 29.10.2015 in Taucha

VortragsraumLohnen sich neue Fenster in meinem Haus? Sollte ich Dach und Hauswände dämmen oder lieber nicht? Wie schnell erhalte ich das Geld für eine neue Heizung über die eingesparten Energiekosten wieder zurück? Welche Fördermittel kann ich dafür nutzen? Solche und ähnliche Fragen stellt sich irgendwann wahrscheinlich jeder Besitzer eines älteren Hauses, spätestens wenn Baumaßnahmen oder Reparaturen an der Heizungsanlage anstehen.

Ich halte zu diesem Thema einen Vortrag an der Volkshochschule Taucha, und zwar am Donnerstag, den 29.10.2015 um 18.30 Uhr im Gymnasium in der Geschwister-Scholl-Straße 4 in Taucha, Raum 16. weiterlesen »

Modernisierung von Mietwohnungen

Eine anstehende Sanierung der eigenen Mietwohnung stellt sich für die Bewohner völlig anders dar als Umbaumaßnahmen am eigenen Haus. Schließlich werden die Entscheidungen hier nicht selbst getroffen. Hieraus resultieren oft auch Befürchtungen von Kostenumlagerungen, Verschlechterung des Wohnklimas, Lärm und Schmutz u. ä. Demgegenüber stehen aber sicherlich auch die Wünsche nach geringeren Heizkosten und Erhöhung des Wohnkomforts.

In einem interessanten Beitrag auf der Plattform eccuro.com hat Dr. Tietsch von pro Mietrecht typische Befürchtungen und Ängste von Mietern zusammengetragen. Wie diesen eventuell begegnet werden kann, worauf auch Mieter achten können und wie die Modernisierung zum Erfolg für alle Beteiligten werden kann, habe ich im dazugehörigen Kommentar dargelegt.

LED beleuchten Kunstwerke effizienter und besser

Fresko Casa FortunaLED-Beleuchtungstechnik ist immer mehr auf dem Vormarsch. Neben Wohnräumen und Arbeitsplätzen beleuchten  die speziellen Halbleiterbausteine nun auch Kunstwerke. In der Sixtinischen Kapelle in Rom wird damit die bisherige Halogentechnik ersetzt. Die neue Technik bringt für die berühmten Fresken von Michelangelo nur Vorteile. So wird eine vielfach höhere Beleuchtungsstärke als vorher erreicht, die Kunstwerke sind also viel besser zu erkennen. Ultraviolette und infrarote Strahlung wird dabei kaum ausgesendet, die Farben werden damit geschont. Die Farbtemperatur der Beleuchtung entspricht dabei der von Tageslicht, die einzelnen Farbtöne werden also realistischer als bisher wiedergegeben. weiterlesen »

Vortrag: Gute Klimabilanz - gutes Produkt?

Dieser Vortrag soll Gedankenanstöße zur ökologischen Beurteilung von Produkten liefern und wendet sich in erster Linie an Menschen, die gern mehr über Herkunft und Umweltwirkungen der von ihnen genutzten Produkte wissen möchten und bislang wenig vertraut mit den gängigen Umweltkennzahlen und Methodiken sind. weiterlesen »

KfW-geförderte Energieberatung für klein- und mittelständische Unternehmen

Tischlerei mit OfenEnergiekosten haben einen bedeutenden Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens, laut einer Umfrage der IHK bis zu 20 Prozent. Gerade in klein- und mittelständigen Unternehmen mit ihrer Vielfalt an Produkten, Standorten und Organisationsstrukturen gibt es häufig viele Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Beispiele wären etwa Verbesserung an der Bautechnik (Fenster, Türen, Dächer, Wände usw.); Umgestaltung der Heizungsanlage (Abwärmenutzung, Einsatz erneuerbarer Energien u. a.); Optimierung der Prozesstechnik (Nutzung von vorhandenen Wärme- und Reststoffströmen, Stromsparmaßnahmen u. weiterlesen »

Bürgergenossenschaft schafft energieautarke Gemeinde

Die Gemeinde AhWärmenetzleitungennsbeck im Landkreis Celle ist seit Sommer 20012 unabhängig von Energie-Großkonzernen. Kern des Energiekonzepts ist eine Biogasanlage, welche aus Substraten von lokalen Landwirten elektrischen Strom erzeugt. Die Anlage wurde unter der Bedingung genehmigt, dass auch die anfallende Wärme vor Ort genutzt wird. Die Bürger haben dort bereits Erfahrung mit dem Geschäftsmodell einer Genossenschaft, in dieser Form betreiben sie nämlich seit den 1920er Jahren ihre Wasserversorgung. Daher wurde relativ rasch eine Genossenschaft zur Nahwärmeversorgung gegründet. weiterlesen »

Umweltwirkungen von Bioenergie - ein kontroverses Thema

Am 15.Mai 2012 fand in Leipzig der 7. Em-Power-Anwenderkurs mit dem Thema “Bioenergie” statt: Während der Veranstaltung habe ich bemerkt, dass das Thema Umweltwirkungen durchaus Gegenstand einer intensiven Auseinandersetzung sein kann, selbst unter Vertretern, die der Bioenergie grundsätzlich alle positiv gegenüberstehen. weiterlesen »

Dokumentation über Anbau von genverändertem Soja in Paraguay

Seit gestern im Kino ist eine Dokumentation über den Anbau von genverändertem Soja in Paraguay: “Raising Resistance”. Dieser Soja wird fast ausschließlich exportiert, vorrangig nach Europa und Asien. Hauptabnehmer sind die Lebensmittelindustrie sowie Fleischerzeuger (Futtermittel für Massentierhaltung), zunehmend aber auch die Biokraftstoffindustrie. Hier wird das aus den Sojabohnen gewonnene Pflanzenöl in einem chemischen Prozess verändert (“umgeestert”), es entsteht “Biodiesel” (korrekt: Fettsäuremethylester FAME). Fast der komplette im nordamerikanischen Raum verwendete Biodiesel stammt aus Soja. Im Film werden die lokalen Folgen des industriellen Anbaus (Bodenauszehrung, Zerstörung lokaler Landwirtschaftsstrukturen, Arbeitslosigkeit, Armut usw.) anschaulich und ohne “erhobenen Zeigefinger” und liefert ausreichend Gedankenanstöße zur Beurteilung billiger Fleischerzeugnisse, aber auch Biokraftstoffen ohne Herkunftsangabe. weiterlesen »

Ist Bioenergie eine Ursache für Welthunger?

Im Zusammenhang mit der energetischen Nutzung von Biomasse - insbesondere dem Anbau von Energiepflanzen - steht häufig die Diskussion um mögliche Nutzungskonkurrenzen. Kernpunkt der Problematik ist, dass potenzielle Nahrungsmittel entweder direkt einer energetischen Nutzung zugeführt (das heißt meistens im Klartext: verbrannt) werden bzw. entsprechende Ackerflächen umgenutzt werden. Der Slogan “Leerer Teller, voller Tank” bringt diese kritische Sichtweise überspitzt auf den Punkt. weiterlesen »

Hohe Akzeptanz erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene

Im Rahmen des 2. Kongresses “100% Erneuerbare-Energie-Regionen – Umsetzungsstrategien für Kommunen und Landkreise“ in Kassel wurden 750 Teilnehmer befragt, 229 davon - kommunale Entscheider aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. 72 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 eine vollständige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien realistisch ist. Für den Bereich Wärme sind dies immer noch 46 Prozent, im Verkehrssektor 21 Prozent. weiterlesen »

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