Deckungsanteil Ökostrom ist gestiegen
Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten elektrischen Stroms („Ökostrom“) ist weiter gestiegen. Laut einer Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW wurde in den ersten drei Quartalen 2018 ein Deckungsanteil von 38 Prozent erreicht. Der Großteil davon wurde aus Windenergie gewonnen, Photovoltaik verzeichnete den größten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Bei Wasserkraft gab es aufgrund der im Sommer vorherrschenden Trockenheit einen Rückgang.
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich als Energieberater damit, Gebäude energieeffizient zu gestalten, Primärenergie einzusparen und den Ausstoß klimarelevanter Gase zu reduzieren. Meine Kunden beteiligen sich an diesen Anstrengungen mit den entsprechenden Investitionen und leisten somit Ihren Beitrag, den von Deutschland zugesagten Klimaschutzzielen näher zu kommen.
Im Winter wird sie jeden Tag gebraucht, aber im Sommer wird Sie gern vergessen: die Zentralheizung. Dabei bietet die warme Jahreszeit eine gute Gelegenheit, kleinere Reparaturen, Wartungen oder Optimierungen vorzunehmen. Viele Heizungsfachbetriebe haben gerade im Sommerhalbjahr wieder mehr Kapazitäten, so dass solche Arbeiten kurzfristiger und stressfreier vorzunehmen sind. Auch bei Beantragung und Abruf von Fördermitteln (z. B. KFW-Zuschüsse) geht es in der Regel schneller.
Um vorgegebene Klimaschutzziele zu erreichen, steigen die Anforderungen an die energetische Güte von Neubauten stetig. Häufig werden diese Vorgaben als Hauptverursacher für die ebenfalls steigenden Baukosten verantwortlich gemacht. Dass das nicht so ist, zeigt ein
Die KFW-Förderung für Solarstomspeicher wird 2018 weiter aufrecht erhalten. Wer sich eine Photovoltaik-Anlage im kleinen bzw. mittleren Leistungsbereich zulegt, erhält zur Finanzierung des Stromspeichers einen zinsgünstigen Förderkredit sowie einen Tilgungszuschuss. Mittels Stromspeicher kann der für den Eigenverbrauch genutzte Stromanteil erhöht und damit die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage verbessert werden. Das Förderprogramm läuft formal bis Ende 2018. Allerdings stehen nur begrenzte Fördermittel zur Verfügung, welche möglicherweise schon im Sommer erschöpft sein könnten. Weitergehende Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie auf den
Grundsätzlich: Ja. Das merken sie am schnellsten im Sommer: ein gedämmtes Gebäude bleibt kühler als ein ungedämmtes. Das Argument einiger Dämmstoffkritiker, dass die so verringerten Energiegewinne den Einspareffekt der Dämmung übersteigen, ist allerdings offensichtlich nicht korrekt. In unserer Klimazone ist der Energieeintrag durch die Sonnenstrahlung im Winterhalbjahr ja viel geringer als im Sommer, deshalb ist es im Winter ja kalt. Die Energiegewinne selbst einer Südfassade sind dabei viel geringer als der Energieverlust durch Wärmetransport durch die Wand hindurch. Dazu kommt, dass der Großteil der solaren Energiegewinne eines Gebäudes ohnehin durch Verglasungen auftritt, die nicht gedämmt werden.