Dicke Wände dämmen? Ja!
Mein Haus hat dicke Ziegelwände. Bringt eine Wärmedämmung da einen Gewinn? Diese Frage wird mir in meiner täglichen Arbeit sehr oft gestellt. Selten ist die Antwort so eindeutig zu geben: Ja, unbedingt! Traditionelle Baustoffe stammen aus einer anderen Epoche und entsprechen hinsichtlich Wärmedämmung auf keinen Fall mehr den aktuellen technischen Möglichkeiten. Schon wenige Zentimeter eines modernen Dämmstoffs haben die gleiche Dämmwirkung wie eine 50 Zentimeter dicke Ziegelwand. Ausführlicher ist das hier nachzulesen.
Vor dieser Frage stehen täglich viele Hausbesitzer, Landwirte und Gewerbetreibende, wenn Investitionen anstehen. Vor dem Hintergrund sinkender Einspeisevergütungen und wechselnder Gesetzeslage auf der einen, hohen Stromkosten und günstigen Modulkosten auf der anderen Seite ist eine generelle Antwort leider nicht möglich. Stattdessen muss jeder einzelne Fall sorgfältig geprüft und geplant werden Wesentlich sind jedoch immer die drei folgenden Punkte:
Eine häufig durchgeführte Maßnahme bei der Modernisierung von Gebäuden ist der Austausch von Fenstern. Hier ist derzeit eine Vielzahl von energetisch hochwertigen Modellen am Markt zu finden. Für einige Verwirrung sorgt hierbei öfter einmal die zugehörige Kennzahl, der sogenannte U-Wert. Dieser wird – wie auch bei anderen Bauteilen des Hauses wie Dach oder Außenwand – verwendet, um die energetische Güte des Fensters zu bewerten: je kleiner der Wert, desto besser.
Seit dem ersten Mai 2014 sind zahlreiche Regelungen der im November 2013 beschlossenen neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2013) in Kraft getreten. Die wohl auffälligste Veränderung betrifft die so genannten Energieausweise. Diese müssen nun bei Neuvermietung oder Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses dem neuen Mieter bzw. Käufer ausgehändigt werden. Zusätzlich ist jeder Energieausweis mit einer Registriernummer zu versehen, welche zentral erfasst wird. Auf diese Weise werden Stichproben möglich. Auf diese Weise soll die Güte und Aussagekraft dieser Dokumente erhöht werden. Jedes Gebäude wird ab sofort auf Grundlage seines Endenergiebedarfs bzw. -verbrauches in eine Effizienzklasse eingeordnet - vergleichbar etwa mit denen von Haushaltsgeräten oder Lampen.
Energieausweise werden bereits seit 2007 zur Dokumentation der energetischen Qualität eines Hauses verwendet. Zunehmend werden diese auch kontrolliert, ab 2014 sollen auch Stichproben von den zuständigen Behörden durchgeführt und Bußgelder verhängt werden. Es gibt zwei verschiedene Ausweise: den (einfacheren) Verbrauchsausweis und den (aufwändigeren) Bedarfsausweis. Hausbesitzer stehen nun vielfach vor der Frage, welche Variante sie benötigen.