Höhere Förderungen für Energieberatung, Bauen und Sanieren
Für Energieberatungen im Wohngebäudebereich wurde die bereits bestehende Förderung deutlich aufgestockt: das BAFA übernimmt nunmehr 80 Prozent der anfallenden Honorarkosten! Damit können Sie für Ihr Bestandsgebäude sehr kostengünstig zu einer qualitativ hochwertigen und umfangreichen Beratung kommen, wie der Energieverbrauch des Gebäudes technisch und wirtschaftlich optimal zu reduzieren ist. Die Beantragung der Förderung erfolgt dabei komfortabel über den Energieberater, weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der BAFA.
Um beschlossene Klimaschutzziele zu erreichen und Kohlendioxid-Emissionen im Gebäudesektor zu reduzieren, sollen bislang fossil beheizte Gebäude schnellstmöglich auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Um dies zu erreichen, wurden zum 1.1.2019 die für die Heizungserneuerung relevanten Förderprogramme wesentlich verändert.
Das lange Warten hat ein Ende - diesen Sommer ist das neue Beiblatt 2 zur DIN 4108 erschienen. Das Beiblatt gibt Planungs- und Referenzbeispiele für die wärmebrückenoptimierte Ausführung verschiedener Anschlussdetails. Es dient als Bezug für den sogenannten "Gleichwertigkeitsnachweis". Wird dieser Nachweis erbracht, kann im Rahmen der energetischen Bilanzierung ein reduzierter Wert für die Wärmeverluste über Wärmebrücken angesetzt werden, dies ist im Rahmen anspruchsvoller Ziele (KFW-Effizienzhaus) meist notwendig.
Das Themenfeld rund um Klimawandel, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und erneuerbare Energien ist weitläufig, komplex und noch dazu oft emotional aufgeladen. Im vorliegenden Buch „Erneuerbare Energien ohne heiße Luft“ liefern der Physiker Christian Holler und der Mathematiker Joachim Gaukel einen humorvollen und lockeren, dabei aber fachlich fundierten Einstieg dazu.
Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind vielfältig. Verfügbar sind zum Beispiel Holzfaserdämmstoffe, Zellulose oder Hanf, aber auch „exotischere“ Baustoffe wie etwa Schafwolle oder Kork. Solche Dämmstoffe funktionieren bei fachgerechter Verarbeitung hervorragend, passen gut zur zukünftig angestrebten ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden inklusive Baustoffherstellung und weisen aus bauphysikalischer und gesundheitlicher Hinsicht einige Vorteile gegenüber Mineralwolle, Polystyrolschaum u. ä. etablierten Dämmmaterialien auf. Dennoch werden sie bislang nur in wenigen Fällen eingesetzt und sind daher auch immer noch teurer als die in großen Stückzahlen eingebauten Konkurrenten.