Energieberatung – Bringt das was und ist das teuer?

Veröffentlicht: 12.07.2013

Schwachstellen am HausStehen an einem Gebäude Sanierungsmaßnahmen an, stellt sich Bauherrin und/oder Bauherr oft die Frage, ob ein Energieberater als zusätzlicher Planer hinzugezogen werden sollte oder die entsprechenden Aufgaben lieber den ausführenden Handwerksbetrieben oder der eigenen Planung überlassen werden sollten. Um sich diese Frage zu beantworten, muss man sich zunächst einmal anschauen, was alles in einer qualifizierten Energieberatung enthalten ist. Das grundsätzliche Vorgehen anhand einer von der BAFA geförderten Vor-Ort-Beratung habe ich in diesem Beitrag (bitte klicken) bereits ausführlicher beschrieben.

Kostenloser Energie-Check über DBU-Kampagne "Haus sanieren- profitieren!"

Veröffentlicht: 12.07.2013

Logo Kampagne Haus sanieren-profitierenSeit dieser Woche bin ich Kooperationspartner der Kampagne "Haus sanieren - profitieren!", welche von der Bundesstiftung Umwelt getragen wird und das Ziel verfolgt, gut geplante energetische Sanierungen in Deutschland zu fördern und zu erleichtern. Kernstück der Kampagne ist ein kostenloser "Energie-Check", welcher von dafür geschulten Handwerkern, Ingenieuren und weiteren Partnern innerhalb einer knappen Stunde vor Ort und ohne schwierig zu beschaffende Daten durchgeführt werden kann. Auf einfache Weise wird dabei ein erster Eindruck vom energetischen Zustand des Hauses gewonnen und Sanierungspotenziale abgeschätzt. Damit liefert der Check einen ersten unverbindlichen und kostenlosen Einstieg in eine Sanierungsplanung und Energieberatung.

Ergebnisse des Workshops Biokraftstoffe

Veröffentlicht: 09.07.2013

Aktionscamp InfowagenIm Rahmen des Aktionscamps "B87n - Mach dich vom Acker" gegen weiteren Straßenausbau in der Parthenaue und anderswo durfte ich zusammen mit allen Interessierten über die Frage diskutieren, ob Biokraftstoffe in ihren verschiedenen Ausprägungen eine Alternative für den Aufbau zukunftsfähiger, nachhaltiger Verkehrskonzepte darstellen können. Als Input stellte ich dazu die wichtigsten Produkte und Technologien (Biodiesel, Ethanol, Biomethan, FT-Diesel) sowie einige wichtige Begriffe und Kennzahlen vor. Im Anschluss entwickelte sich eine rege Diskussion unter den Beteiligten.

Aktionscamp gegen Straßenbau

Veröffentlicht: 13.06.2013

PlakatIn meinem Wohnort in Sehlis bei Taucha findet vom 4.7. bis zum 8.7.2013 ein Aktionscamp gegen den Ausbau der Bundesstraße 87 durch das Naturschutzgebiet "Parthenaue" statt. Neben diesem recht konkreten Ziel werden der Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der Stopp für weitere Flächenversiegelung sowie der Erhalt der letzten unzerschnittenenen Naturflächen um Leipzig als Forderungen formuliert. Ich unterstütze diese Ziele, weil ich finde, dass der motorisierte Individualverkehr im heutigen Ausmaß nicht zukunftsfähig ist und die nötigen Energien und Mittel für den Straßenbau besser in andere Vorhaben wie den Ausbau alternativer Verkehrskonzepte, den Aufbau regionaler Wirtschaftsstrukturen sowie Bildungsarbeit investiert werden sollten.

Übersicht Energieberater-Listen

Veröffentlicht: 22.05.2013

SchriftrolleWer einen Energieberater für sein Bau- oder Sanierungsvorhaben bzw. zur Optimierung seines Unternehmens sucht, wird die Erfahrung machen, dass es hierzu unterschiedliche Listungen, Förderprogramme und Zulassungsvoraussetzungen gibt und der Überblick für Neueinsteiger in dieses Themengebiet schwer zu gewinnen ist. Im Folgenden werde ich deshalb die wichtigsten Listungen und Förderprogramme vorstellen. Im Text sind die entsprechenden Listungen sowie Websites mit weiterführenden Informationen verlinkt.

Kraft-Wärme-Kopplung in Wohngebäuden

Veröffentlicht: 21.05.2013

Verfügbare Geräte: In Ein- und Mehrfamilienhäusern liegt der durchschnittliche Strombedarf (Tages-Grundlast) bei 0,3 bis hin zu einigen Kilowatt, je nach Bewohneranzahl und Stromverbrauchern. Bei der KWK-Geräteklasse, die diesen Leistungsbedarf decken kann, spricht man oft „Nano- BHKW, Mikro-BHKW oder Mini-BHKW“. Klar definierte Leistungsgrenzen zwischen diesen Geräteklassen existieren dabei nicht und variieren je nach Literaturquelle. Im genannten Leistungsbereich existieren verschiedene Herangehensweisen für die technische Umsetzung: Verbrennungsmotor (Gasmotor), Stirlingmotor oder Brennstoffzelle. Alle diese Herangehensweisen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkungsgrade.  Die Investitionskosten der verfügbaren Geräte liegen zwischen 20.000 und 30.000 EUR (etwas höher bei der Brennstoffzelle). Hierbei ist zu beachten, dass es sich dabei um Listenpreise mit einem pauschalen Zuschlag für Anlieferung, Montage usw. handelt.

KfW-geförderte Energieberatung für klein- und mittelständische Unternehmen

Veröffentlicht: 05.04.2013

Tischlerei mit OfenEnergiekosten haben einen bedeutenden Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens, laut einer Umfrage der IHK bis zu 20 Prozent. Gerade in klein- und mittelständigen Unternehmen mit ihrer Vielfalt an Produkten, Standorten und Organisationsstrukturen gibt es häufig viele Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Beispiele wären etwa Verbesserung an der Bautechnik (Fenster, Türen, Dächer, Wände usw.); Umgestaltung der Heizungsanlage (Abwärmenutzung, Einsatz erneuerbarer Energien u. a.); Optimierung der Prozesstechnik (Nutzung von vorhandenen Wärme- und Reststoffströmen, Stromsparmaßnahmen u.

Bürgergenossenschaft schafft energieautarke Gemeinde

Veröffentlicht: 08.03.2013

Die Gemeinde AhWärmenetzleitungennsbeck im Landkreis Celle ist seit Sommer 20012 unabhängig von Energie-Großkonzernen. Kern des Energiekonzepts ist eine Biogasanlage, welche aus Substraten von lokalen Landwirten elektrischen Strom erzeugt. Die Anlage wurde unter der Bedingung genehmigt, dass auch die anfallende Wärme vor Ort genutzt wird. Die Bürger haben dort bereits Erfahrung mit dem Geschäftsmodell einer Genossenschaft, in dieser Form betreiben sie nämlich seit den 1920er Jahren ihre Wasserversorgung. Daher wurde relativ rasch eine Genossenschaft zur Nahwärmeversorgung gegründet.

Energiemessgerät kostenlos zu verleihen

Veröffentlicht: 26.02.2013

Sparen Energiesparlampen wirklich Strom? Wieviel Energie braucht mein Radio im Stand-by-Betrieb? Was kostet mich mein Kühlschrank jedes Jahr an Energie? Diesen und ähnlichen Fragen können Sie jetzt einfach selbst auf den Grund gehen. Ich verleihe dazu kostenlos ein passendes gutes Messgerät.

Dabei handelt es sich um ein Voltcraft Energy Check 3000. Das Gerät wird einfach wie eine Zeitschaltuhr zwischen Steckdose und Gerät gesteckt. Der momentane Leistungsaufnahme in Watt und die anfallenden Stromkosten pro Stunde beim eingestellten Stromtarif werden sofort angezeigt. Über eine Aufnahmefunktion können ebenso längere Zeiträume ( zum Beispiel eine Stunde) erfasst werden - sinnvoll beispielsweise bei selbsttägig ein- und abschaltenden Geräten wie Kühlschrank, Heizungspumpe oder Klimaanlage). Zusätzlich kann angezeigt werden, wie lange das Gerät innerhalb des Messzeitraums eingeschaltet war.

Comic zur Energiewende erscheint Ende Februar 2013

Veröffentlicht: 05.02.2013

FiebermannInformationen zum Klimawandel sowie zur Umsetzung der Energiewende einmal anders aufbereitet - das ist die Idee hinter dem neuen Buch "Die Große Transformation". Das Buch erscheint Ende Februar 2013. Der Comic basiert auf dem WBGU-Gutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. In neun Episoden thematisieren die Mitglieder des WBGU als Comic-Helden die Große Transformation zur klimaverträglichen, nachhaltigen Gesellschaft. Das Buch ist Teil eines vom BMBF geförderten Kommunikationsprojekts zur Bewertung alternativer Wissenstransferansätze für komplexe Zukunftsthemen.

Weitere Informationen zum Buch sowie einige Eindrücke vom Inhalt sind hier zu finden. Einen Eindruck gibt auch das folgende Video: