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Gebäudeenergieberatung

Vortragsankündigung - 21.05.2015 um 18.30 Uhr in Taucha

Veröffentlicht: 07.04.2015

Zum oben genannten Termin werde ich einen Vortrag zum Thema Haussanierung an der Volkshochschule in Taucha halten. Dieser richtet sich vor allem an Hausbesitzer in der Region, die Umbau- und Ausbaumaßnahmen planen und vorhandene Möglichkeiten optimal nutzen möchten. Der Vortrag benennt  wesentliche Grundlagen, aber auch Fallstricke und Fehlerquellen. Er gibt Einblick in die Vorgehensweise bei einer professionellen Energieberatung. Genug Raum für Ihre Fragen besteht ebenfalls. Die Anmeldung erfolgt direkt über die Volkshochschule Nordsachsen. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro.

Neue Seite mit realisierten Projekten

Veröffentlicht: 07.01.2015

Zunächst einmal möchte ich allen meinen Kunden und Partnern noch ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015 wünschen. Als "guten Vorsatz" habe ich mir unter anderem vorgenommen, einige erfolgreiche Projekte aus meiner Arbeit zu dokumentieren und auf dieser Website verfügbar zu machen. So können Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen, wie aus einer Energieberatung heraus erfolgreich Häuser umgestaltet und energetisch optimiert werden können. Sie finden diese "Bautagebücher" über die Menüleiste oben unter dem Punkt "Projekte". Die Seite soll ständig ergänzt und aktualisiert werden.

Lüftungseinrichtungen in Fenstern - sinnvoll oder nicht?

Veröffentlicht: 29.10.2014

Ländliches FensterModern sanierte Häuser mit neuen Fenstern sind generell luftdichter als ältere Gebäude. Aus energetischer Sicht ist das auch gut so, schließlich strömt über jede undichte Stelle warme Luft unkontrolliert nach außen, damit geht Heizenergie verloren. Allerdings wird in jedem Haus ein gewisser Luftaustausch benötigt, um Feuchtigkeit aus dem Inneren abzuführen und Schimmelprobleme zu vermeiden. Ob dieser Luftaustausch durch die vorhandenen Undichtigkeiten bereits erreicht wird, kann durch das Erstellen eines sogenannten Lüftungskonzeptes ermittelt werden. Ist das nicht der Fall, muss entweder aktiv gelüftet oder Lüftungstechnik eingebaut werden.

Neue Internetplattform zum Thema Energie und Energieberatung

Veröffentlicht: 08.10.2014

Die neue Plattform ECCURO richtet sich sowohl an Verbraucher (Hausbesitzer) als auch an Energieberater Hersteller und Planer. Ziel ist die Bereitstellung einer Wissenssammlung rund ums Thema der energetischen Optimierung von Gebäuden. Bislang befindet sich die Plattform im Aufbau, es sind jedoch schon interssante neue Ansätze zu erkennen, so zum Beispiel ein Online-Konfigurator für verschiedene Sanierungspakete. Im zugehörigen Branchenverzeichnis habe ich mich eben registriert. Die weitere Entwicklung der Plattform bleibt abzuwarten, ein gelegentlicher Besuch könnte sich aber lohnen, wenn Sie sich für das Thema interessieren.

Dicke Wände dämmen? Ja!

Veröffentlicht: 12.09.2014

Mein Haus hat dicke Ziegelwände. Bringt eine Wärmedämmung da einen Gewinn? Diese Frage wird mir in meiner täglichen Arbeit sehr oft gestellt. Selten ist die Antwort so eindeutig zu geben: Ja, unbedingt! Traditionelle Baustoffe stammen aus einer anderen Epoche und entsprechen hinsichtlich Wärmedämmung auf keinen Fall mehr den aktuellen technischen Möglichkeiten. Schon wenige Zentimeter eines modernen Dämmstoffs haben die gleiche Dämmwirkung wie eine 50 Zentimeter dicke Ziegelwand. Ausführlicher ist das hier nachzulesen.

Lohnen sich Photovoltaikanlagen noch?

Veröffentlicht: 31.07.2014

PV-AnlageVor dieser Frage stehen täglich viele Hausbesitzer, Landwirte und Gewerbetreibende, wenn Investitionen anstehen. Vor dem Hintergrund sinkender Einspeisevergütungen und wechselnder Gesetzeslage auf der einen, hohen Stromkosten und günstigen Modulkosten auf der anderen Seite ist eine generelle Antwort leider nicht möglich. Stattdessen muss jeder einzelne Fall sorgfältig geprüft und geplant werden Wesentlich sind jedoch immer die drei folgenden Punkte:

Sommerwärme für den Winter aufheben

Veröffentlicht: 08.07.2014

Sonnenwärme... wenn das gelänge, würden hohe Heizkosten endgültig der Vergangenheit angehören. Leider lässt sich Wärme aber nicht so einfach speichern wie etwa elektrische Energie. Einen guten Schritt weiter in die entsprechende Richtung weist das neue Konzept "Etank". Die Grundidee ist dabei, keinen abgeschlossenen Behälter als "Vorratsraum" für die Wärme zu errichten, sondern das unter einem Haus befindliche Erdreich selbst als Speicher zu benutzen und mit geeigneten Installationen Wärme ein- und auszuleiten. Im  Zusammenspiel mit einer geeigneten Solaranlage lässt sich so über den Sommer genügend Wärme für die folgende Heizperiode bevorraten. Das Konzept wird derzeit in einigen Praxisfällen erprobt.

Fenster richtig energetisch bewerten

Veröffentlicht: 15.05.2014

FensterEine häufig durchgeführte Maßnahme bei der Modernisierung von Gebäuden ist der Austausch von Fenstern. Hier ist derzeit eine Vielzahl von energetisch hochwertigen Modellen am Markt zu finden. Für einige Verwirrung sorgt hierbei öfter einmal die zugehörige Kennzahl, der sogenannte U-Wert. Dieser wird – wie auch bei anderen Bauteilen des Hauses wie Dach oder Außenwand – verwendet, um die energetische Güte des Fensters zu bewerten: je kleiner der Wert, desto besser.

Der neue Energieausweis

Veröffentlicht: 02.05.2014

Formblatt EnergieausweisSeit dem ersten Mai 2014 sind zahlreiche Regelungen der im November 2013 beschlossenen neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2013) in Kraft getreten. Die wohl auffälligste Veränderung betrifft die so genannten Energieausweise. Diese müssen nun bei Neuvermietung oder Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses dem neuen Mieter bzw. Käufer ausgehändigt werden. Zusätzlich ist jeder Energieausweis mit einer Registriernummer zu versehen, welche zentral erfasst wird. Auf diese Weise werden Stichproben möglich. Auf diese Weise soll die Güte und Aussagekraft dieser Dokumente erhöht werden. Jedes Gebäude wird ab sofort auf Grundlage seines Endenergiebedarfs bzw. -verbrauches in eine Effizienzklasse eingeordnet - vergleichbar etwa mit denen von Haushaltsgeräten oder Lampen.

Neue Wärmespeicher in Entwicklung

Veröffentlicht: 16.04.2014

Wärme im Sommer sammeln und im Winter nutzen - diese Idee ist sicherlich schon so alt, wie Menschen in beheizten Gebäuden leben. Leider lässt sich Wärme zwar mittels Solarkollektoren gut sammeln, jedoch nur schwer speichern. Für die Wärmemenge eines Sommers würde man etwa einen riesigen und gut isolierten Wasserspeicher benötigen, welcher ins Gebäude integriert werden muss. Bei hoch gedämmten und entsprechend konzipierten Neubauten wird dieser Weg teilweise schon erfolgreich gegangen (sogenannte "Sonnenhäuser"), im Gebäudebestand kommt diese Lösung jedoch häufig aufgrund der hohen Speichervolumina nicht in Frage.