Vortragsankündigung - 21.05.2015 um 18.30 Uhr in Taucha
Zum oben genannten Termin werde ich einen Vortrag zum Thema Haussanierung an der Volkshochschule in Taucha halten. Dieser richtet sich vor allem an Hausbesitzer in der Region, die Umbau- und Ausbaumaßnahmen planen und vorhandene Möglichkeiten optimal nutzen möchten. Der Vortrag benennt wesentliche Grundlagen, aber auch Fallstricke und Fehlerquellen. Er gibt Einblick in die Vorgehensweise bei einer professionellen Energieberatung. Genug Raum für Ihre Fragen besteht ebenfalls. Die Anmeldung erfolgt direkt über die Volkshochschule Nordsachsen. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro.
Modern sanierte Häuser mit neuen Fenstern sind generell luftdichter als ältere Gebäude. Aus energetischer Sicht ist das auch gut so, schließlich strömt über jede undichte Stelle warme Luft unkontrolliert nach außen, damit geht Heizenergie verloren. Allerdings wird in jedem Haus ein gewisser Luftaustausch benötigt, um Feuchtigkeit aus dem Inneren abzuführen und Schimmelprobleme zu vermeiden. Ob dieser Luftaustausch durch die vorhandenen Undichtigkeiten bereits erreicht wird, kann durch das Erstellen eines sogenannten Lüftungskonzeptes ermittelt werden. Ist das nicht der Fall, muss entweder aktiv gelüftet oder Lüftungstechnik eingebaut werden.
Vor dieser Frage stehen täglich viele Hausbesitzer, Landwirte und Gewerbetreibende, wenn Investitionen anstehen. Vor dem Hintergrund sinkender Einspeisevergütungen und wechselnder Gesetzeslage auf der einen, hohen Stromkosten und günstigen Modulkosten auf der anderen Seite ist eine generelle Antwort leider nicht möglich. Stattdessen muss jeder einzelne Fall sorgfältig geprüft und geplant werden Wesentlich sind jedoch immer die drei folgenden Punkte:
Eine häufig durchgeführte Maßnahme bei der Modernisierung von Gebäuden ist der Austausch von Fenstern. Hier ist derzeit eine Vielzahl von energetisch hochwertigen Modellen am Markt zu finden. Für einige Verwirrung sorgt hierbei öfter einmal die zugehörige Kennzahl, der sogenannte U-Wert. Dieser wird – wie auch bei anderen Bauteilen des Hauses wie Dach oder Außenwand – verwendet, um die energetische Güte des Fensters zu bewerten: je kleiner der Wert, desto besser.
Seit dem ersten Mai 2014 sind zahlreiche Regelungen der im November 2013 beschlossenen neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2013) in Kraft getreten. Die wohl auffälligste Veränderung betrifft die so genannten Energieausweise. Diese müssen nun bei Neuvermietung oder Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses dem neuen Mieter bzw. Käufer ausgehändigt werden. Zusätzlich ist jeder Energieausweis mit einer Registriernummer zu versehen, welche zentral erfasst wird. Auf diese Weise werden Stichproben möglich. Auf diese Weise soll die Güte und Aussagekraft dieser Dokumente erhöht werden. Jedes Gebäude wird ab sofort auf Grundlage seines Endenergiebedarfs bzw. -verbrauches in eine Effizienzklasse eingeordnet - vergleichbar etwa mit denen von Haushaltsgeräten oder Lampen.