Gebäudeenergieberatung

Energieausweis – Einführung für Hausbesitzer

Bandtacho_BeispielEnergieausweise werden bereits seit 2007 zur Dokumentation der energetischen Qualität eines Hauses verwendet. Zunehmend werden diese auch kontrolliert, ab 2014 sollen auch Stichproben von den zuständigen Behörden durchgeführt und Bußgelder verhängt werden. Es gibt zwei verschiedene Ausweise: den (einfacheren) Verbrauchsausweis und den (aufwändigeren) Bedarfsausweis. Hausbesitzer stehen nun vielfach vor der Frage, welche Variante sie benötigen.

Eine Antwort in Kurzform: Die einfache Variante (Verbrauchsausweis) reicht zur Dokumentation (etwa als Information für Mieter oder in Immobilienanzeigen) aus, wenn weiterlesen »

Primärenergiebedarf eines Hauses

EnergieketteBei der energetischen Beurteilung von Gebäuden (Energieausweis, KfW-Effizienzhäuser u. Ä.) wird häufig der sogenannte Primärenergiebedarf als Kenngröße herangezogen. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, muss man sich zunächst etwas mit den verschiedenen Energiebegriffen beschäftigen. Als Primärenergie wird Energie „so wie sie ursprünglich vorkommt“ bezeichnet. Hier sind also natürliche Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas oder Waldholz, aber auch natürliche Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse gemeint. Über mehr oder weniger aufwändige technische Prozesse können diese in für den Verbraucher verwendbare Energieformen (Kohlebriketts, Stadtgas, Heizöl, Holzpellets bzw. weiterlesen »

Was ist ein KfW-Effizienzhaus?

Logo KfW-EffizienzhausKfW-Effizienzhäuser sind häufig verwendete und allgemein anerkannte Standards für die energetische Güte eines Gebäudes. Seinen Ursprung hat dieser Standard in Förderstufen der KfW Bankengruppe. Die Einordnung eines Gebäudes als KfW-Effizienzhaus gibt eine Aussage über den Energiebedarfs dieses Gebäudes wieder. Anwendung findet dieses Vorgehen vor allem bei der Bewertung von Sanierungskonzepten. weiterlesen »

Dämmeigenschaften verschiedener Wandmaterialien

Bei der Sanierung eines bestehenen Hauses stellt sich oft die Frage, ob die Außenwände gedämmt werden sollen oder nicht. Der Anblick von 60 Zentimeter dicken, massiven Ziegel- oder Lehmwändenlässt das Anbringen eineriger Zentimeter zusätzlicher Dämmmaterialien häufig unnötig und wirkungslos erscheinen. Aber ist das wirklich so? Um diese Frage korrekt zu beantworten, muss man sich zunächst darüber klar werden, welches energetische Güte bei der Sanierung erreicht werden soll. Oftmals geben rechtliche Bestimmungen (wie etwa die Energieeinsparverordung) oder Kreditgeber hier klare Vorgaben. Entscheidende Größe für die Berechnung ist die Wärmeleitfähigkeit (oft auch “Lambda-Wert” genannt) der verwendeten Baumaterialien. weiterlesen »

Energieberatung – Bringt das was und ist das teuer?

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Schwachstellen am HausStehen an einem Gebäude Sanierungsmaßnahmen an, stellt sich Bauherrin und/oder Bauherr oft die Frage, ob ein Energieberater als zusätzlicher Planer hinzugezogen werden sollte oder die entsprechenden Aufgaben lieber den ausführenden Handwerksbetrieben oder der eigenen Planung überlassen werden sollten. Um sich diese Frage zu beantworten, muss man sich zunächst einmal anschauen, was alles in einer qualifizierten Energieberatung enthalten ist. Das grundsätzliche Vorgehen anhand einer von der BAFA geförderten Vor-Ort-Beratung habe ich in diesem Beitrag (bitte klicken) bereits ausführlicher beschrieben. weiterlesen »

Kostenloser Energie-Check über DBU-Kampagne "Haus sanieren- profitieren!"

Logo Kampagne Haus sanieren-profitierenSeit dieser Woche bin ich Kooperationspartner der Kampagne “Haus sanieren - profitieren!”, welche von der Bundesstiftung Umwelt getragen wird und das Ziel verfolgt, gut geplante energetische Sanierungen in Deutschland zu fördern und zu erleichtern. Kernstück der Kampagne ist ein kostenloser “Energie-Check”, welcher von dafür geschulten Handwerkern, Ingenieuren und weiteren Partnern innerhalb einer knappen Stunde vor Ort und ohne schwierig zu beschaffende Daten durchgeführt werden kann. Auf einfache Weise wird dabei ein erster Eindruck vom energetischen Zustand des Hauses gewonnen und Sanierungspotenziale abgeschätzt. Damit liefert der Check einen ersten unverbindlichen und kostenlosen Einstieg in eine Sanierungsplanung und Energieberatung. weiterlesen »

Übersicht Energieberater-Listen

SchriftrolleWer einen Energieberater für sein Bau- oder Sanierungsvorhaben bzw. zur Optimierung seines Unternehmens sucht, wird die Erfahrung machen, dass es hierzu unterschiedliche Listungen, Förderprogramme und Zulassungsvoraussetzungen gibt und der Überblick für Neueinsteiger in dieses Themengebiet schwer zu gewinnen ist. Im Folgenden werde ich deshalb die wichtigsten Listungen und Förderprogramme vorstellen. Im Text sind die entsprechenden Listungen sowie Websites mit weiterführenden Informationen verlinkt. weiterlesen »

Kraft-Wärme-Kopplung in Wohngebäuden

Verfügbare Geräte: In Ein- und Mehrfamilienhäusern liegt der durchschnittliche Strombedarf (Tages-Grundlast) bei 0,3 bis hin zu einigen Kilowatt, je nach Bewohneranzahl und Stromverbrauchern. Bei der KWK-Geräteklasse, die diesen Leistungsbedarf decken kann, spricht man oft „Nano- BHKW, Mikro-BHKW oder Mini-BHKW“. Klar definierte Leistungsgrenzen zwischen diesen Geräteklassen existieren dabei nicht und variieren je nach Literaturquelle. Im genannten Leistungsbereich existieren verschiedene Herangehensweisen für die technische Umsetzung: Verbrennungsmotor (Gasmotor), Stirlingmotor oder Brennstoffzelle. Alle diese Herangehensweisen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkungsgrade.  Die Investitionskosten der verfügbaren Geräte liegen zwischen 20.000 und 30.000 EUR (etwas höher bei der Brennstoffzelle). Hierbei ist zu beachten, dass es sich dabei um Listenpreise mit einem pauschalen Zuschlag für Anlieferung, Montage usw. handelt. weiterlesen »

KfW-geförderte Energieberatung für klein- und mittelständische Unternehmen

Tischlerei mit OfenEnergiekosten haben einen bedeutenden Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens, laut einer Umfrage der IHK bis zu 20 Prozent. Gerade in klein- und mittelständigen Unternehmen mit ihrer Vielfalt an Produkten, Standorten und Organisationsstrukturen gibt es häufig viele Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Beispiele wären etwa Verbesserung an der Bautechnik (Fenster, Türen, Dächer, Wände usw.); Umgestaltung der Heizungsanlage (Abwärmenutzung, Einsatz erneuerbarer Energien u. a.); Optimierung der Prozesstechnik (Nutzung von vorhandenen Wärme- und Reststoffströmen, Stromsparmaßnahmen u. weiterlesen »

Energiemessgerät kostenlos zu verleihen

Sparen Energiesparlampen wirklich Strom? Wieviel Energie braucht mein Radio im Stand-by-Betrieb? Was kostet mich mein Kühlschrank jedes Jahr an Energie? Diesen und ähnlichen Fragen können Sie jetzt einfach selbst auf den Grund gehen. Ich verleihe dazu kostenlos ein passendes gutes Messgerät.

Dabei handelt es sich um ein Voltcraft Energy Check 3000. Das Gerät wird einfach wie eine Zeitschaltuhr zwischen Steckdose und Gerät gesteckt. Der momentane Leistungsaufnahme in Watt und die anfallenden Stromkosten pro Stunde beim eingestellten Stromtarif werden sofort angezeigt. Über eine Aufnahmefunktion können ebenso längere Zeiträume ( zum Beispiel eine Stunde) erfasst werden - sinnvoll beispielsweise bei selbsttägig ein- und abschaltenden Geräten wie Kühlschrank, Heizungspumpe oder Klimaanlage). Zusätzlich kann angezeigt werden, wie lange das Gerät innerhalb des Messzeitraums eingeschaltet war. weiterlesen »

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