Nachwachsende Alternative zu Kunststoffschäumen
Die amerikanische Firma ECOVATIVE hat eine nachwachsende Alternative zu Kunststoffschäumen - wie zum Beispiel Polystyrol - entwickelt. Grundsubstrat des Materials sind verschiedene faserige Bioabfälle wie Sägespäne oder Strohteile. Dieses wird mit einer speziellen Pilzkultur versetzt, im Anschluss erfolgt ein Wachstum über einen Zeitraum von einer bis mehreren Wochen. Über Substrat und Wachstumsbedingungen lassen sich die Eigenschaften des Materials auf den geplanten Verwendungszweck einstellen. Möglich sind bisher Verpackungsmaterialien (etwa Weinflaschen), Türfüllungen, Sitzschalen, aber auch Verbundwerkstoffe mit Geweben oder Holz ohne Verwendung zusätzlicher Kleber.
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Im Rahmen eines Projektes wurde eine Preiserhebung für die verschiedenen Holzbrennstoffe Pellets, Hackschnitzel sowie Scheitholz durchgeführt. Folgende Annahmen wurden dabei getroffen: regionaler Bezug (Leipzig/Sachsen) falls Eingrenzung möglich, Waldhackschnitzel mit 20 % Restfeuchte (WG 20, gebrauchsfertig), Scheitholzbezug als 33-Zentimeter-Stücke, vorgetrocknet, Hartholz. Es erfolgte eine Recherche bei verschiedenen Internetanbietern und Forstbetrieben, wobei sich die in der nebenstehenden Grafik (zum Vergrößern klicken) wiedergegebenen Preisspannen (Euro je Tonne Holz mit einen Restfeuchtegehalt um 20 Prozent).
In Indien (und auch in China) existieren verschiedene Unternehmen, welche Anlagen zur Biomasse-Vergasung kommerziell vertreiben. Im Rahmen eines bearbeiteten Projektes stellte sich die Frage,ob diese in ihren Anschaffungskosten sehr günstigen Anlagen geeignet sind, in einem für "europäische Augen" plausiblen Konzept Anwendung zu finden. Die Quellenlage hierzu ist sehr widersprüchlich, die Aussagen reichen von "kein Problem" bis hin zu "funktioniert auf keinen Fall". S. Brauer recherchierte aus diesem Grund und sprach mit verschiedenen Anbietern, Anwendern und sonstigen Handlungsträgern. Hieraus ergibt sich folgendes Bild: